Winterreifen auch für Geländewagen wichtig
Wie Autobild nun getestet hat, sind auch für die großen SUVS und Geländewagen wie den Audi Q5, den BMW X5 oder den neuen Volvo XC 60 gute Winterreifen elementar wichtig wenn Schnee liegt. Aufgrund des hohen Gewichts sind diese Fahrzeuge besonders bei Talfahrt auf die Bremswirkung und die deutlich bessere Seitenführung angewiesen.
Autobild testete mit einem Mitsubishi Pajero die fünf verschiedenen Arten von Reifen bei schwierigen Schneeverhältnissen. Folgende Reifen wurden getestet:
1) Winterreifen: Eine hohe Anzahl von Lamellen bietet die beste Verzahnung und eine stabile Seitenführung auf Schnee.
2) Ganzjahresreifen: Das sind die sogenannten Allwetterreifen. Sie bestehen aus einem Mischprofil aus Sommer- und Winterreifen. Allerdings haben sie deutlich weniger Lamellen als Winterreifen.
3) Sommerreifen: Direktes Lenken und kurze Bremswege sind die Eigenarten des Sommerreifens auf nasser und trockener Fahrpiste.
4) Mischreifen: Das sind Geländereifen mit Straßentauglichkeit. Auf unbefestigtem Untergrund haben diese durch den blockartigen Profilaufbau eine gute Traktion.
5) Geländereifen: Das sind grobstollige Reifen fürs Gelände. Besonders gut in Schlamm und nassem Untergrund. Ein tiefes grobstolliges Profil.
Das Ergebnis auf festgefahrener Schneedecke ist eindeutig: Bei Handling, Bremsweg und Zugkraft spielt der Winterreifen die anderen Reifenarten an die Wand. Bei einer Vollbremsung ist ein Sommerreifung 15 Meter länger am Bremsen als ein Winterreifen. Noch schlechter der Geländereifen, was ja eigentlich eine Überraschung ist.
Also ganz klar: Auch Fahrer von SUVs müssen Winterreifen kaufen!
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