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Der neue Lagonda protzt in Genf

9. März 2009   | Abgelegt unter Neuwagen



In der Krise muss man auf Luxus nicht verzichten. Dieser Meinung ist zumindest der Autohersteller Aston Martin, der mit seiner Neuauflage der Marke Lagonda sämtliche Besucher faszinieren konnte und auf einen großen Absatzmarkt in Europa hofft.

Nachdem die Marke von Aston Martin aufgekauft wurde, kam kein neues Modell mehr auf den Markt. Der Firmenchef Ulrich Bez ist jedoch der Meinung, dass luxuriöse Autos immer gekauft und nachgefragt werden. Das vorgestellte Fahrzeug in Genf ist keine Studie, sondern das fertige Modell, wie es auch in Europa verkauft werden soll. Besonders auffällig ist dabei der Kühlergrill und die sehr schmal wirkenden Fenster.

aston-martin-lagonda

Kritiker meinen, dass die Optik eher an ein Nilpferd erinnert als an ein Auto und somit auch kaum mit dem Hersteller Aston Martin in Verbindung gebracht werden könnte. Ein Serienstart ist jedoch erst 2012 angesetzt.

Im Motorraum des Allradlers kann man Mercedes-Technik wiederfinden. Neben dem sechs Liter großen V12 Motor von Aston Martin selber, wird auch ein V8-Diesel Motor von Mercedes oder ein Hybridantrieb erhältlich sein. Gerade für den deutschen Markt sieht der Firmenchef die Zusammenarbeit mit Mercedes als sehr positiv an. Im Innenraum hat der Lagonda jedoch seinen ganz eignen Stil. Hier dominieren vor allem Lack und Leder. Die vier Sitze sind außerdem sehr sportlich geformt und auf dem Boden ist ein weicher Teppich ausgelegt. Zudem machen Leisten aus Metall das Design komplett. Der Preis für das neue Modell soll zwischen 150.000 und 200.000 Euro liegen. Kritiker sind jedoch skeptisch, ob der Wagen in Europa eine reale Chance hat. Mit den Größen aus Deutschland, wie zum Beispiel Porsche und sein Cayenne, wird der Lagonda wohl nicht mithalten können.



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