Klein, aber oho – der Mazda Kiyora
15. Dezember 2008 | Abgelegt unter Mazda, Neue Modelle
Kleine Autos werden in Städten immer beliebter. Die Steuern sind geringer und sie verbrauchen oft weniger Sprit. Mazda zeigte deshalb auf dem Pariser Autosalon seine Antwort auf die hohe Nachfrage: der Mazda Kiyora. Bisher konnte der Autohersteller nur mit großen Modellen überzeugen. Der kleinste davon war der Mazda 2 und konnte die Konkurrenz, wie der Ford Ka oder der Renault Twingo, nicht überbieten. Dennoch kann er mit seinen 3,88 Metern Länge in der VW Polo oder Renault Clio Klasse mitspielen. Doch Mazda plante die Entwicklung für noch kleinere Autos, der Kiyora ist dabei erst der Anfang. Ebenso müssen strengere CO2 Vorschriften demnächst befolgt werden.
Mit einer Länge von 3,77 Metern ist der Kiyora 10 cm kürzen als der Mazda zwei und steht in der Klasse zwischen den Minimobilen wie Smart und den Kleinwagen wie Ford Fiesta oder Opel Corsa. Vier Personen haben in dem hoch designten Auto Platz. Die Rücksitzbank ist jedoch keine gewöhnliche, ein Rahmen aus Spezialstahl hält dabei eine flexible Bahn aus Gewebe, wie bei dem Prinzip einer Sonnenliege. Man solle bequem sitzen wie in einem Sessel. Wenn es sich dort niemand bequem macht, kann man problemlos Koffer von hinten dagegen drücken und man hat somit mehr Platz gewonnen. Mit dem grandiosen Design erinnert der Kiyora an das Element Wasser. Durch die Tropfenform wird der Stadtflitzer sehr windschnittig. Die Farben Blau und Grün unterstützen die sehr an die Natur angelehnte Karosserie. Die Türen sind transparent gehalten und lassen den Innenraum mit der äußeren Hülle verschmelzen. In der Stadt fahren bedeutet auch sich nicht ständig den Smoggasen auszusetzen. Dafür verspricht der Kiyora einen Aktivkohlefilter, der alle störenden Gerüche bindet und reine Luft verspricht. Wenn es regnet fängt er automatisch das Wasser auf und filtert es in einem vom Militär entwickelten System. Danach wird es in eine Trinkflasche geleitet an der sich der Fahrer gerne bedienen kann. Das Cockpit erinnert sehr an das iPhone von Apple. Viele Anzeigen leuchten auf und können mit dem Finger hin und her geschoben werden.
Informationen zur Antriebstechnik sind noch nicht bekannt. Es soll ein 1,3 Liter Benziner werden, der weniger als 90 Gramm CO2 Ausstoß verursacht. Das Gewicht des Autos beschränt sich auf 900 Kilogramm und der Verbrauch soll bei 3,7 Litern liegen. Ebenso kann sich Mazda vorstellen das Auto mit Lithium-Ionen-Akkus und einem Elektromotor zu betreiben. Über den Preis hat der Autohersteller auch noch nichts bekannt gegeben.
