Hummer – Geländewagen für den Liebhaber
Im Juni 2008 verkaufte General Motors nur noch 2.000 Exemplare seines Spritsaufenden Ungeheuers. Nachdem GM eine “strategische Überprüfung” durchführte, steht die Marke “Hummer” zum Verkauf. Findet sich kein Käufer, könnte es das Aus des Riesenautos bedeuten.

Gab es vor Jahren noch viele tausend Anhänger in den USA – bekanntester Vertreter war Kaliforniens Senator Arnold Schwarzenegger – so schrumpft die Fangemeinde wegen den hohen Spritpreisen zusehends. In den vergangenden Monaten stieg der Preis in den USA einer Gallone (3,85 Liter) auf vier Dollar.
Selbst der Baby-Hummer H3 hat 300 PS, mehr als zwei Tonnen Leergewicht und verbraucht jenseits der 20 Liter auf 100 Kilometern. Dabei kommen 80 Prozent der Käufer aus den USA.
Und das ist nicht nur der Geschichte wegen: Bis 1991 war ein “Humvee” ein reines Militärfahrzeug. Danach erkannte der damalige Hersteller AM General das Potential und baute die Zivilversion – Stereoanlage anstatt MG-Halterung.
Wer einmal einen Hummer fahren will, dem empfehle ich mal ein oder zwei Stunden bei einem Vermieter zu buchen. Und um dann guten Gewissens in seinen spritsparenden TDI zu springen….

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