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Saab Verkauf steht bevor

9. Juni 2009   | Abgelegt unter Aktuelles



Nachdem sich bereits Opel von dem Mutterkonzern General Motors getrennt hatte, muss jetzt auch der Autohersteller Saab um seine Existenz bangen. Der Ministerpräsident Schwedens Fredrik Reinfeldt sieht eine akute Gefährdung für das Unternehmen.

Für die Schwestermarke von Opel ist durch die alleinige Übernahme des GM-Unternehmens eine bedrohliche Lage entstanden. Saab steht ebenso kurz vor dem verkauf, nur muss sich ein geeigneter Interessent finden. Bisher stehen zwei oder drei Interessenten zur Auswahl, die den Autohersteller Saab übernehmen würden. Neben dem italienischen Fiat-Konzern, ist darunter auch der US-Finanzinvestor Ripplewood und der chinesische Autokonzern Geely. Seit Februar wird Saab schon von einem Insolvenzverwalter geführt. Dennoch beschäftigt das Unternehmen annähernd 4000 Mitarbeiter. Die schwedische Regierung lehnte bisher jede finanzielle Hilfe ab, da der Autohersteller seit Jahren mit chronischen Verlusten arbeitet. Der größte Gläubiger von Saab in der Mutterkonzern GM, der selbst von der Insolvenz betroffen ist. Wann und ob Saab überhaupt verkauft wird, ist jedoch noch unbekannt.



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