Genf steht unter Strom
Der Genfer Autosalon stehen alternative Antriebe und Elektromotoren ganz oben auf dem Messeplan. Dabei kommen die neuen Modelle nicht nur von Toyota, der momentan führend auf diesem Gebiet ist.
Mitsubishi Motors möchte mit dem iMiEV überzeugen und bringt einen Kleinwagen auf die Messe, der an den Smart erinnert. Noch in diesem Sommer soll das neue Fahrzeug in Europa auf den Markt kommen, doch der Autohersteller wartet die Reaktionen auf der Messe ab. Der Name steht für “Mitsubishi innovative Electric Vehicle”, denn der Wagen soll komplett mit Strom fahren. Höchstgeschwindigkeit sind dabei 130 Km/h und die maximale Reichweite mit einer vollen Batterie kann bis zu 160 Kilometern betragen. Wenn man den Kleinwagen wieder aufladen möchte, so reichen 30 Minuten an einem Starkstromanschluss.
Elektroautos sind zwar die Zukunft, doch immer noch nicht stark genug, um die Wirtschaftskrise zu dämpfen und die Umwelt zu schonen. Für die Deutschen ist auf der Messe jedoch das Ziel, besser zu sein als die Asiaten. Deshalb wenden sie sich auch nicht an den Führenden Batteriehersteller wie LG Chem, GS Yuasa, Enax oder Sanyo. Li-Tex Battery heißt der neue Konzern, der seinen Sitz in der sächsischen Kleinstadt Kamenz hat. Das Unternehmen hat eine völlig neue Batterie entwickelt, bei der die Seperator Membran aus Keramik ist. So ist sie später extrem energiehaltig, könnte leistungsfähiger sein und besitzt auch keine Feuergefahr.
Spätestens 2011 soll der E-Smart mit einer Li-Tec Batterie ausgestattet sein. Im Moment ist die patentierte Entwicklung jedoch noch sehr teuer und bis zum Genfer Autosalon werden es die Autohersteller wie Volkswagen und der Daimler-Entwickler nicht schaffen, auf diese Technik zurückzugreifen. Obwohl Toyota der führende Hersteller ist, was innovative Elektroantriebe betrifft, treffen sich in Genf mehrere Größen auf dem Markt, und die, die es noch werden wollen. Es wurde extra eine Messehalle eingerichtet, die sich nur mit dem Thema Elektroautos und alternative Antriebe befasst. Unter anderem werden dann Modelle wie der norwegische Think oder der neue Opel Ampera.
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